Das 806 erstmals erwähnte Sulaga hat sich in den letzten 1200 Jahren zur Politischen Gemeinde Sulgen mit rund 3400 Einwohnern entwickelt. Die kleinen Dörfer und Einzelhöfe waren im späten Mittelalter weitgehend der niederen Ge­richtsbarkeit der Herrschaft Bürglen, die der Stadt St. Gallen gehörte, und dem Kloster Kreuzlingen unterstellt. Das zwei­teilige Wappen der Gemeinde Sulgen mit dem roten Löwen (St. Gallen, Bürglen) und dem goldenen Kreuz (Kreuzlingen) erinnert noch an diese Zeiten.

SulgenSulgen

Erst nach dem Bau der Bahnen 1855 und 1875 sowie der Staatsstrassen ab 1823 entwickelte sich das Dorf Sulgen vom kleinen Bauerndörflein langsam zum Industrie- und Gewerbedorf. 1996 vereinigten sich die Ortsgemeinden
Donzhausen, Götighofen, Hessenreuti, Sulgen (inklusive Bleiken) sowie der Ortsteil Uerenbohl zur heutigen Politischen Gemeinde Sulgen.

Die Firmen Hochdorf Nutritec AG (ehemalige Milchpulverfabrik), Sauter AG, Tool-Temp AG, Erich Keller AG, Druckerei Heer mit Niggli Verlag, Sidag AG, Signal­technik P. Walter AG, Greuter-Jersey AG und viele weitere Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe produzieren für das In- und Ausland.

Ärzte, Banken, Alters- und Pflegeheim, Bahnhof, Post, Einkaufsläden, Coiffeursalons und Therapeuten, kurz: Das ganze Dienstleistungsangebot für den täglichen Bedarf findet sich in Sulgen. Wohnen und Arbeiten in Sulgen ist eine Ideallösung, denn auch Schulen, Kirchen, Turnhallen, Sportplätze, Finnenbahn, Vita-Parcours und Wanderwege sind in bester Qualität vorhanden.

Eine Wanderung oder eine Velofahrt durch das AachThur­Land, durch unsere Wälder, Moore, Obstgärten, Weinberge entlang der Thur oder der Aach und durch die schmucken Dörfer ist ein echter Genuss. Und noch ein Geheimtipp – der Götighofer aus unseren Weinbergen ist gefährlich gut. www.sulgen.ch